GAMING GOLEM

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Die Winterhuder Reformschule forscht im Rahmen einer „Herausforderung“

22.08.2019, HALLE 2

12 deutsche und 12 chinesische Jugendliche werden zwei Wochen lang eine dokumentarische Performance zum Thema der Künstlichen Intelligenz entwickeln: Wer spielt mit wem? Menschen mit Maschinen? Maschinen mit Menschen? Oder ist diese Frage, die an der abtrennbaren Identität von Mensch und Maschine festhält, bereits überholt?

Dabei werden sie vor allem von ihren eigenen Erfahrungen mit intelligenten Maschinen ausgehen, als auch von ihren Hoffnungen und Sorgen, die mit deren Einsatz einhergehen. Wahrscheinlich werden diese Maschinen sogar auch Teil des Probenprozesses: Dann nämlich, wenn die direkte Kommunikation untereinander von Übersetzungsprogrammen begleitet, oder, wenn im (zwischen Baidu und Google aufgeteiltem) Internet nach Informationen gesucht wird. Ausgangspunkt der Performance wird die Lektüre und Bearbeitung einiger kurzer, ausgewählter Passagen aus Stanislaw Lems Buch „Golem XIV“ sein. In diesem Text hält der superintelligente Computer GOLEM zwei Reden an ausgewählte Vertreter der Menschheit, in denen er diesen ihre intellektuelle Beschränktheit nachweist, bevor er für immer verstummt.

22. AUGUST 2019, 19:30 Uhr
HALLE 2 Oberhafenquartier
Stockmeyerstraße 41, 20457 Hamburg

 

Künstlerische Leitung
Kai Tuchmann
Kirsten Bremehr

Video
Benjamin Jantzen

Eine Produktion der Winterhuder Reformschule, gefördert durch die Stiftung Mercator in Kooperation mit InterCultur, dem Konfuzius-Institut Hanban und den Kulturagenten Hamburg.

 

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