Stadtteilschule Eidelstedt, 2025

Mein Name ist Ausländer

Dokumentarisches Theaterprojekt über Arbeitsmigration, wilde Streiks, Protestmusik und Poesie

Fragestellung

Wie prägen Arbeitsmigration, Flucht und Mehrsprachigkeit die persönlichen Geschichten von Menschen – und welche gesellschaftlichen Strukturen werden darin sichtbar Welche Rolle spielen Diskriminierung, kulturelles Erbe und transgenerationale Erfahrungen für das Verständnis von Zugehörigkeit und Bewegung in unserer Gesellschaft? Unter welchen politischen Bedingungen entstehen individuelle Migrations- und Fluchtbiografien, und wie lassen sich persönliche Erfahrungen mit größeren gesellschaftlichen Fragen verbinden?

 

Prozess

Der Arbeitsprozess begann mit einer offenen Recherche: In Interviews mit Familien, Gesprächen mit Expert:innen sowie durch das Sammeln von Texten, Fotografien und persönlichen Erinnerungen näherten sich die Schüler*innen den Themen an. Auf dieser Grundlage entwickelte sich eine künstlerische Auseinandersetzung, in der Szenen, Erzählungen, Musik und performative Bilder zu einer gemeinsamen Collage zusammengeführt wurden. Den Abschluss bildeten Aufführungen in der Schule und im öffentlichen Raum, die nicht als fertige Ergebnisse, sondern als Einladung zum Dialog verstanden wurden – begleitet von Gesprächen mit den Zuschauer*innen.

Ergebnis

Das Ergebnis war eine berührende, politisch relevante und künstlerisch überzeugende Performance, in der die Jugendlichen ihre Geschichten selbstbewusst und sensibel präsentierten. Das Projekt führte zu einer spürbaren Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und bot Impulse für weitere diskriminierungssensible und partizipative Schulentwicklung.

DAS PROJEKT AUF EINEN BLICK
Künstler*Innen

Projektlehrer*innen
Meltim Ilter
Julie Kuhn
Max Martens
Philip Prinz
Sonja Strahlendorf

Kulturagent
Matthias Anton

DAS PROJEKT AUF EINEN BLICK

Stadtteilschule Eidelstedt, 2025

Mein Name ist Ausländer

Dokumentarisches Theaterprojekt über Arbeitsmigration, wilde Streiks, Protestmusik und Poesie

FÜR MEHR INFORMATIONEN BITTE MIT DER MAUS ÜBER DIE ÜBERSCHRIFTEN DER JEWEILIGEN GRAFIK FAHREN

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DAUERlangfristig im Regelunterricht mit einzelnen Projekttagen

ÖFFENTLICHE Wahrnehmungschulintern, im Stadtteil und hamburgweit

KOSTEN15.000 Euro

BETEILIGTE JAHRGÄNGE

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Weitere Projekte

DAS PROGRAMM »KULTURAGENT*INNEN FÜR KREATIVE SCHULEN HAMBURG« IST GEFÖRDERT DURCH DAS LAND HAMBURG, VERTRETEN DURCH DIE BEHÖRDE FÜR SCHULE UND BERUFSBILDUNG.

https://www.hamburg.de/

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