Stadtteilschule Eidelstedt, 2025
Mein Name ist Ausländer
Dokumentarisches Theaterprojekt über Arbeitsmigration, wilde Streiks, Protestmusik und Poesie

Fragestellung
Wie prägen Arbeitsmigration, Flucht und Mehrsprachigkeit die persönlichen Geschichten von Menschen – und welche gesellschaftlichen Strukturen werden darin sichtbar Welche Rolle spielen Diskriminierung, kulturelles Erbe und transgenerationale Erfahrungen für das Verständnis von Zugehörigkeit und Bewegung in unserer Gesellschaft? Unter welchen politischen Bedingungen entstehen individuelle Migrations- und Fluchtbiografien, und wie lassen sich persönliche Erfahrungen mit größeren gesellschaftlichen Fragen verbinden?
Prozess
Der Arbeitsprozess begann mit einer offenen Recherche: In Interviews mit Familien, Gesprächen mit Expert:innen sowie durch das Sammeln von Texten, Fotografien und persönlichen Erinnerungen näherten sich die Schüler*innen den Themen an. Auf dieser Grundlage entwickelte sich eine künstlerische Auseinandersetzung, in der Szenen, Erzählungen, Musik und performative Bilder zu einer gemeinsamen Collage zusammengeführt wurden. Den Abschluss bildeten Aufführungen in der Schule und im öffentlichen Raum, die nicht als fertige Ergebnisse, sondern als Einladung zum Dialog verstanden wurden – begleitet von Gesprächen mit den Zuschauer*innen.

Ergebnis
Das Ergebnis war eine berührende, politisch relevante und künstlerisch überzeugende Performance, in der die Jugendlichen ihre Geschichten selbstbewusst und sensibel präsentierten. Das Projekt führte zu einer spürbaren Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und bot Impulse für weitere diskriminierungssensible und partizipative Schulentwicklung.




